Double Opt-In Prozess

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Das Double Optin Verfahren lässt den Empfänger einer Werbebotschaft explizit bestätigen, dass er mit dem Empfang einverstanden ist. Er optiert (entscheidet) sich doppelt dafür: durch die Offenlegung seiner Adresse (auch der E-Mail-Adresse) und die Bestätigung, dass er beispielsweise E-Mail-Newsletter wirklich erhalten möchte. Daher trägt das Verfahren den Namen “Double Optin”.

Juristischer und marketingtechnischer Hintergrund

Juristisch ist das Double Optin Verfahren (noch) nicht vorgeschrieben. Es ist verboten, einem Verbraucher Werbung zuzusenden, wenn dieser dem widerspricht, es ist aber nicht vorgeschrieben, von ihm die explizite Einwilligung zur Werbung einzuholen. Jedoch sind die Grenzen zwischen Double Optin, einfachem Optin und Optout Verfahren fließend. Bei Letzterem erhält der Verbraucher Werbung, deren Absender er nie kontaktiert hat. Diese Absender wenden Methoden des Spammings an, sie sammeln zum Beispiel Adressen aus sozialen Netzwerken. Optout heißt in diesem Fall, dass der Kunde aktiv widersprechen muss, um keine Werbung mehr zu erhalten. Dieser Widerspruch wird seinerseits missbraucht, die Absender wissen nun, dass es die E-Mail-Adresse wirklich gibt, und überhäufen den Empfänger mit noch mehr Werbung, was seit 2005 in Deutschland verboten ist. Beim einfachen Optin Verfahren wiederum hat sich der Kunde beispielsweise in einem Online-Shop angemeldet und erhält von diesem nun ungefragt Werbung, die er stillschweigend hinnimmt. Immerhin hat er seine Adresse bei der Anmeldung freiwillig bekannt gegeben, der Shopbetreiber darf von einem gewissen Interesse des Kunden an der Werbung ausgehen.

Warum ist das Double Optin Verfahren so wertvoll?

Der Gesetzgeber schreibt die explizite Einwilligung des Kunden noch nicht vor und wird das vielleicht auch niemals tun, denn damit würden ja quasi Neukundengruppen von der Werbung ausgeschlossen. Dennoch wenden viele Vermarkter das Double Optin Verfahren freiwillig an. Sie schalten beispielsweise Werbung mit der Handlungsaufforderung, sich für einen E-Mail-Newsletter einzutragen. Damit vermeiden diese Vermarkter viele Probleme des einfachen Optin Verfahrens oder auch des Optout Verfahrens, das ja nicht per se verboten ist, wenn der Widerspruch des Kunden tatsächlich zum Entfernen seiner Adresse aus dem Verteiler führt:

  • Durch das Double Optin Verfahren werden Kunden erfasst, die sich wirklich für die angebotene Werbung interessieren. Das Marketing erfolgt also fokussiert.
  • Es wird der Effekt vermieden, dass sich Kunden nach einmaligem Kauf in einem Online-Shop irgendwann nicht mehr erinnern, dort je ihre E-Mail-Adresse hinterlassen zu haben. Diese Kunden beschweren sich, schlimmstenfalls zeigen sie den Vermarkter wegen Spammings an.
  • Kunden, die nach einfachem Optin Verfahren zu oft Werbung erhalten, wenden sich möglicherweise emotional vom Anbieter ab. Sie brauchen die Produkte nicht, fühlen sich latent belästigt und werden sich, wenn sie ein Produkt dieser Art benötigen, vielleicht nach einem anderen Anbieter umsehen.


Die eindeutig seriöseste und wahrscheinlich effektivste Variante besteht in der Koppelung von Double Optin und Optout Verfahren. Kunden erhalten Newsletter nur nach ihrer expliziten Anforderung und können sich jederzeit mit dem Klick auf einen Link wieder aus dem Verteiler austragen.

QOON Internet unterstützt das Double Optin Verfahren vollumfänglich und ist Ihnen sehr gerne bei der Umsetzung behilflich.

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Tel.: 03362 / 8859939

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